Artikelformat

Foto-Blog: Afrika im Fussball-Fieber

Die Fotografen John Brömstrup und Christian Rinke-Lazo sind während der Fußball-Weltmeisterschaft in Ostafrika unterwegs und versuchen dabei, der Bedeutung des Spiels für die Menschen auf dem Kontinent auf den Grund zu gehen. Dafür bereisen sie sechs Länder: los ging es in Addis Abeba, Äthiopien – Kenia, Ruanda, Tansania, Mosambik und Südafrika folgen.

Eine wunderbare Idee, wie ich finde. Stimmungsvolle, faszinierende Bilder geben ein gutes Abbild der Faszination Fußball und Einblick in das vielschichtige, bunte Leben der Menschen vor Ort.

Das alles fernab der üblichen Berichterstattung und jedweder unschicklichen, latent rassistisch geprägten Vuvuzela-Disskussion – ein reines Lesevergnügen also.

4 Kommentare

  1. wo gab es eine “latent rassistische” berichterstattung über diese vuvuzuela dinger? ich finde dass man sich zurecht über diese dummen tröten aufregt. durch das eintönige “möööööööh” wird halt jeglicher stimmungstransfer stadion-fernseher-wohnzimmer zunichte gemacht…

    Antworten
    • sehe ich nicht so. ich schaue allerdings nicht permanent – nur manchmal und dann vielleicht auch nur halbherzig. Die Geräuschkulisse hat mich dabei nicht ein einziges Mal gestört – ich empfinde das eigentlich als ganz lustige Sache, 1000mal angenehmer als das bierselige Gegröle der einheimischen Pappnasen. In Südafrikas Stadien sind Alkohol und Gewalt kein Thema – dafür haben sie ihren Spass mit den Tröten – schön!

      Die Forderung nach einem Verbot war für mich eine unverschämte Anmaßung ohnegleichen – im altbewährten Kolonialherrenstil möchten die Europäer darüber entscheiden, was die Leutz in Afrika zu tun und zu lassen haben – wäre ja noch schöner …

      Nicht die Vuvuzelas sind nervend, sondern die Disskussionen darüber – wie diese hier zum Beispiel.

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*



E-Mail bei neuen Kommentaren?
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.