Unbestritten: Olaf Schubert ist einer der Größten. Für mich jedenfalls. In seinem Genre, als Dichter und Denker und überhaupt. Die Zahl der erlebten Live-Auftritte (ob nun Solo oder DEKADANCE oder all die schönen Krippenspiele) ist nicht konkret zu beziffern, der mensch ist einmal gar nach Dipps gefahren, um dem ‘Wunder im Pullunder’ zu lauschen …
Gestern abend hat ihm die Kulturzeit einige Minuten Sendezeit gewidmet – sie haben es gut mit ihm gemeint. Anlass war zum Einen die Präsentation des neuen Programms “Meine Kämpfe” in Hamburg, in dem er unter anderem feststellt:
“Die Jugend bildet neue soziale Verbände, neue soziale Zellen. Sie bilden Gangs. Sie rotten sich zusammen. Es sind zusammengerottete, renitente Ronnys. Da sitzen die Erwachsenen alleine abends vorm Fernseher und sehen Reportagen über ihre Kinder. Und dann erst erkennen sie: ‘Ja, wir haben damals viel falsch gemacht. Es ist das zentrale Problem unserer Gesellschaft: Es werden nicht nur zu wenige Kinder geboren, sondern auch die falschen.”
Zum Zweiten: Olaf hat ein Buch geschrieben: “WIE ICH DIE WELT RETTEN WÜRDE …”, quasi Pflichtlektüre, ohne Frage. Ich werde berichten – vielleicht …
Zuletzt noch ein Termin: am 19. August ist “das leicht labil wirkende Gesamtkunstwerk aus Dresden” in Dresden zu sehen, bei den Filmnächten am Elbufer. Wer solcherart Großveranstaltungen mag, sollte hingehen. Ich selbst bevorzuge die kleinen, feinen Auftritte in der Provinz, schauen wir mal … (wobei – Dresden ja in vielem auch nur Provinz …)
Alle anderen Termine finden sich hier.
