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"Alice in Wonderland" (1903)

Seit heute in den Lichtspielhäusern und bereits im Vorfeld reichlich mit Vorschusslorbeeren bedacht: “Alice im Wunderland” von Tim Burton. Ein Pflichttermin – ohne Frage, aber es werden wohl noch einige Tage ins Land gehen, bis der mensch Zeit und Muße für den Kinobesuch findet.

Vorerst wollen wir uns der wohl allerersten Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers widmen, gedreht anno 1903 von Cecil Hepworth. Das British Film Institute hat nun dieses knapp zehnminütige Video veröffentlicht, in dem einige spektakuläre Szenen aus dem sorgfältig restaurierten Stummfilm zu sehen sind.

Hepworth bestand darauf, dass die Figuren denen des Originalillustrators John Tenniel so weit wie möglich glichen. Der Film wurde auf einer kleinen Holzbühne, die zu der Villa der Produktionsgemeinschaft gehörte, gedreht. Die Außenszenen entstanden in den nahe gelegenen Gärten von Mount Felix. (Wikipedia)

Alice wird dabei von May Clark, der Produktionsassistentin des Regiesseurs, gespielt. Sehr amüsant im Ganzen, und nicht nur die Spezialeffekte sind bemerkenswert …

Apropos: warum gibt es eigentlich kein kleines, klassisches Stummfilmkino mit Live Piano-Begleitung in Pirna Dresden?

Siehe auch: Grinsekatze im Schneegestöber (freitag.de).

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