Makrele ist ok, Aal geht gar nicht
Was den Kauf und den Verzehr der oben genannten Grätentiere meint …
Während der zuerst genannte Fisch mit gutem Gewissen in den Einkaufskorb gelegt werden darf ist der Kauf (und der Verkauf erst recht) vom Zweitgenannten – dem Aal – moralisch zutiefst verwerflich, denn der Aal ist aktuell vom Aussterben bedroht. Einige Märkte, darunter Aldi-Süd, EDEKA, Kaufland, Lidl und Norma haben den Aal bereits vor dem Weihnachtsgeschäft aus ihrem Sortiment genommen, sehr löblich. (siehe auch: die Aal-Retter-Aktion des WWF)
Zwei weitere Arten, deren Bestand akut gefährdet ist, sind der Kabeljau und die Scholle, so sie denn in der Nordsee beheimatet sind. Mit gutem Gewissen lässt sich hingegen der Seehecht – mit eigentlichem Name ja Köhler oder Kohlfisch – verzehren, der Spezies geht es vergleichsweise gut.
Wer mehr zum Thema erfahren und damit sein Einkaufsverhalten optimieren möchte, dem sei neben der Lektüre dieses Artikels (Zeit online) das Studium dieser aktuellen Infografik (.pdf, 1,9 MB) empfohlen.
Schließlich und endlich bestimmt ja der mensch als bewusster Verbraucher (und mit seinem Geldbeutel) die Nachfrage …

Wer mal gesehen hat wie Aale industriell verarbitet werden, der ißt freiwilig sowieso keinen mehr.
So war es jedenfalls bei mir.
das glaube ich gerne. aber so ist das wohl bei jeglicher industriellen Verarbeitung – ob nun Fisch oder Huhn oder andere Vierbeiner im Schlachthof … :(