Avatar – Aufbruch nach Pandora
Es gibt Filme, die sollte der mensch im Kino gesehen haben. Und zwar ausschließlich im Kino, denn nur auf der großen Leinwand werden sie zu dem, was sie sind: ein außergewöhnliches visuelles Spektakel.
Avatar ist einer von diesen Filmen …

Foto: © 20th Century Fox
Das Thema ist eigentlich lange durch, doch für all jene, die sich gar nicht oder wie ich erst sehr spät darauf einlassen wollen anbei einige Zeilen zum Inhalt:
Avatar spielt im Jahr 2051 auf dem Planeten Pandora. Weil sie an die Rohstoffe des Planeten gelangen wollen, geraten die Menschen (also die Amerikaner) in Konflikt mit dem dort lebenden Naturvolk der Na’vi: drei Meter hohen Wesen mit langen Schwänzen, gelben Augen und blauer Haut, deren athletische Statur entfernt an die Massai erinnert. Eine wissenschaftliche Fraktion der Invasoren versucht die »Wilden« mit sogenannten Avataren – mental von Menschen gesteuerten Kopien der Ureinwohner – zu unterwandern und zu verstehen. Das Militär hingegen möchte den Na’vi, die doch nur ihren Lebensraum verteidigen, auf übliche Weise beikommen: »Fight the terror with terror!« Anspielungen auf den Irakkrieg und andere Invasionen sind beabsichtigt, doch der Kritik am US-Imperialismus gelingt es, sanft in die Filmwelt zu diffundieren. (via)
Wenn sich der geneigte Zuschauer denn auf die – zugegeben ziemlich simpel gestrickte, altbackene Story – einlassen kann bekommt er (und sie auch) eine bemerkenswerte, fantastische Welt präsentiert. Dafür wurde keinerlei Aufwand gescheut – gedreht wurde mit einer speziellen dreidimensionalen Aufnahmetechnik in Kombination mit dem digitalen Motion-Capture-Verfahren, selbst die Kameras sind explizit für diesen Film entworfen worden. Nach meinem Dafürhalten hat das jahrelange Gefriemel gelohnt, wir sehen grandiose Bilder einer märchenhaften Zukunft.
Und genauso möchte ich das letztlich hier auch stehen lassen: eine rührselige Story von gestern mit prachtvollen Bildern von morgen, die den Besuch durchaus rechtfertigen.
Verweis: Avatar (Filmwebseite)
