Wir haben uns gestern (mit dem Junior) das aktuelle Weihnachts-Spektakel des Dresdner Staatsschauspiels angesehen: “Die Brüder Löwenherz” – Sie wissen schon – der Kinderbuch-Klassiker von Astrid Lindgren. Da es uns ausnahmslos gefallen hat sei es hiermit erlaubt, eine Empfehlung auszusprechen.
Das Stück bietet alles, was das Herz des Zuschauers begehrt – die eigentlich doch traurige Geschichte wurde unterhaltsam inszeniert und weiss in furiosen Bildern zu überzeugen. Lobenswert zudem das engagierte Spiel der Mimen – allen voran Annika Schilling und Sebastian Wendelin als die Brüder Löwenherz.
Ganz kurz noch zum Inhalt:
Die Brüder Karl und Jonathan Löwenherz wohnen im Kirschblütental. Sie haben ein gemütliches kleines Haus und eigene Pferde, können reiten, schwimmen und den ganzen Tag tun, was ihnen gefällt. Vergessen ist die Zeit, als der neunjährige Karl Löwe, genannt Krümel, krank war und eine Weile ohne seinen großen Bruder Jonathan auskommen musste. Doch hier, in Nangijala, sind sie wieder vereint und bleiben es auch – jeder im Kirschblütental kennt sie als die unerschrockenen Brüder Löwenherz. „Wenn einer stirbt, dann kommt er nach Nangijala. Dort ist es wunderschön, und man kann dort fabelhafte Abenteuer erleben, denn es herrscht noch die Zeit der Lagerfeuer und Sagen“, das wusste Krümel schon lange. Und tatsächlich ist es genau so gekommen. Krümel hat in Nangijala plötzlich vor nichts mehr Angst und ist stolz auf Jonathan, der als mutiger Held von allen geliebt wird. Doch schon bald erfährt Krümel, dass die Idylle in Gefahr ist. Denn im benachbarten Heckenrosental regiert der Tyrann Tengil, der seine Untertanen schlecht behandelt und jetzt auch das Kirschblütental bedroht. Gemeinsam kämpfen die Brüder Löwenherz gegen Tengils Heer für die Freiheit Nangijalas. Dabei treffen sie auch auf den Drachen Katla, der Tengil dank eines magischen Horns wie ein Schoßhund folgt. (via)
Wer nun Lust auf diesen Theaterbesuch bekommen hat schaut bitte in den aktuellen Spielplan – Karten sind durchaus noch zu bekommen …