Verblendung

Manchmal findet der mensch wochenlang nicht die Zeit dem guten Film zu frönen, und manchmal geht er dann beinahe jeden zweiten Tag in das Lichtspieltheater. Das geht so nur im Immergrau …
Heute, am verregneten Sonntagnachmittag, also dieser viel gelobte Streifen aus dem Schwedischen: Verblendung. Worum geht es? Die Story in drei Sätzen:
Der 82-jährige Patriarch Henrik Vanger will endlich die Umstände um seine vor mehr als 40 Jahren verschwundenen Nichte aufklären. Doch dazu vertraut er sich nicht etwa der Polizei, sondern dem Journalisten Mikael Blomqvist an. Die Hackerin Lisbeth Salander, auf die Blomqvist eher zufällig trifft, erweist sich als hilfreich bei der Aufdeckung um Nazi-Machenschaften …
Mein Fazit: “Verblendung” ist ein Thriller der Extraklasse. Grandios gespielt, hoher Spannungsfaktor, perfekt fotografiert. Wieder einer dieser Leckerbissen des skandinavischen Films, weit weg vom zumeist unerträglichen Pathos vergleichbarer Hollywood-Produktionen, dazu die imposante Noomi Rapace …
Wir dürfen uns auf den kommenden Februar freuen, wenn der zweite Teil der Millenium Trilogie – Verdammnis – seinen Weg auf die Leinwand finden wird.
