Machen wir uns nichts vor – kein wirklich gutes Weblog kommt ohne Katzenkontent aus. Insofern ist es einmal mehr an der Zeit, einige Worte über unser spitzohriges Haustier zu verlieren.
Katze Motte hat sich in den letzten Wochen von ihrer frühen Mutterschaft (wir erinnern uns: mit neun Monaten gebar sie vier lustige Katzenkinder) gut erholt. Sie ist jetzt – mit 14 Monaten – relativ ausgewachsen und hat ordentlich an Gewicht zugelegt. Pfoten, Brustkorb und Gebiss sind außerordentlich entwickelt – die Katz hat sich zu einer furchtlosen, kühnen Jägerin entwickelt.
Blitzschnell und geschmeidig wie ein Gepard sehen wir sie durch ihr Revier – den Pirnschen Schlossberg – streifen, und nur selten kehrt sie ohne Beute nach Hause zurück. Weshalb die stete Maus-Kontrolle an der Tür ein festes Ritual geworden ist, denn: am besten schmeckt es nun einmal zu Hause bei Muttern. Sprich: die gefangene, nicht immer tote Maus muss mit in die Wohnung hinein – jedenfalls wäre dem so, wenn es nach der Katz ginge. Tut es aber nicht, weshalb der mensch immer wieder einmal die ehrenvolle Aufgabe hat, die Reste der Mahlzeit – diverse Darmschlingen und auch die Galle – von der Fußmatte zu putzen.
Immerhin dankt dies das liebenswerte Haustier mit kuschelweichen, schnurrenden Schmuseeinheiten – womit ihm das gelegentliche, rüpelhafte und manchmal auch “halbstarke” Benehmen verziehen sei …



22/10/2009 @ 22:00
Da ist ja ein Schnüggel! Wunderbare Fotos! Bin ja froh, dass unsere bisher noch keine Maus angeschleppt hat..kenne das noch von der Katzenmutter und sah einst zu wie sie herzhaft die Maus zerbiss…das Knacken hab ich immer noch im Ohr.
23/10/2009 @ 16:41
au ja, da kommt Freude auf, wenn die Katz des Nächtens neben dem Bett eine Maus verspeist :lol: