im Landschloss Zuschendorf

Mir war bis gestern gar nicht recht klar, was für ein Kleinod sich hier in unmittelbarer Nähe vor Ort findet. Besser gesagt, dass das Landschloss in Zuschendorf etwas Besonderes darstellt ist schon klar, nur konnte ich das eben bis dato nicht bestätigen, da ich noch nie darinnen war. Gestern, zum Tag des offenen Denkmals, gab es nun endlich Gelegenheit dazu.

Das Landschloss Pirna-Zuschendorf ist in romantischer Landschaft gelegen und in der Region vor allem durch seine botanischen Sammlungen und diesem Thema gewidmete, zahlreiche Ausstellungen bekannt. Seine Geschichte geht bis zu einer ersten Burganlage im 11. Jahrhundert zurück, im 16. Jahrhundert wurde diese dann zu einem Schloss umgebaut. Bereits in den Jahrzehnten nach dem Siebenjährigen Krieg begann der schleichende Verfall des Ensembles, der erst um die Jahre 1989/90 mit den beginnenden Wiederaufbau gestoppt werden konnte. Die wechselhafte Geschichte des Schlosses – mit seinen zahlreichen Besitzern – lässt sich hier wunderbar nachlesen.

Heute nun präsentiert es sich im weitgehend restaurierten Zustand, wir konnten vom Kellergewölbe bis zum gut gefülltem Dachboden alles in Augenschein nehmen. Bemerkenswert dazu das Wandeln im Licht der vielen Kerzen, mit denen die imposanten Kronleuchter bestückt waren, und die angenehme Wärme durch zwei wunderschöne und gut befeuerte Kamine. Im Erdgeschoss dazu gepriesene sächsische Gemütlichkeit mit Bohnenkaffee und Selbstgebackenem – sehr angenehm im Ganzen. Wir werden wiederkommen, in der Adventszeit dann, nehme ich an …