Inglourious Basterds
Wir schreiben das Jahr 1944. Shosanna Dreyfus hat das Nazi-Massaker an ihrer Familie überlebt und betreibt jetzt unter falscher Identität ein Kino in Paris. Hier soll die Premiere eines deutschen Propagandafilms stattfinden, und Shosanna sieht eine Chance, Adolf Hitler, Joseph Goebbels, Hermann Göring und Martin Bormann auf einen Streich zu erledigen …
Über Quentin Tarantinos in Babelsberg gedrehte und auch als “jüdische Rachefantasie” benannte Version vom Ende des Zweiten Weltkriegs ist bereits so viel gesagt und geschrieben worden, dass es eigentlich keiner weiteren Worte bedarf. Nur soviel: ich halte die Vorschusslorbeeren für durchaus gerechtfertigt – mindestens.
Tarantino scheint mir auch nach diesem Streifen als das Genie in seinem Fach. Der Film besticht durch bemerkenswerte Charaktere, geschliffene Dialoge, eine gesunde Prise schwarzen Humor und vor allem natürlich durch die Darsteller. Hut ab an dieser Stelle noch für Christoph Waltz, der für sein fulminantes Spiel bei den Filmfestspielen in Cannes als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde.
Allerbeste Unterhaltung also und für mich jetzt schon das Kino-Highlight des Jahres schlechthin.
Verweis: Inglourious Basterds (Film-Webseite)

Hast du den Film in der deutschen Version gesehen, und diese für gut befunden, oder muss man die englische anschauen? :?
Auf Grund eines langen Arbeitstages haben wir uns für deutsche Version entschieden. Das war soweit ok.
Um wirklich vergleichen zu können muss man wohl beide Versionen einmal anschauen … PP