Der mensch spielt Kubb
Wie eingangs schon gesagt: der mensch spielt leidenschaftlich gerne Kubb. Kubb – auch bekannt als Wikingerschach – ist ein geniales Strategiespiel, das nicht auf dem iPhone sondern in der realen Welt gespielt wird. Das Spielfeld kann dabei auf Sand, Gras oder wohl auch im Schnee gewählt werden; wir spielen hier in Pirna zumeist auf den Elbwiesen.
Die Regeln könnt ihr in der Wikipedia selbst nachlesen, ich zitiere hier nur kurz die Spielidee:
Es treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus mindestens einer bis maximal sechs Personen. Die Spieler versuchen, jeweils die Holzklötze (Klotz=Kubb) der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen oder zu „fällen“. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs der Gegenpartei und den König getroffen hat, gewinnt das Spiel.
Wie zu lesen ist stammt das Spiel aus Skandinavien, seit 1995 finden auf Gotland sogar Weltmeisterschaften statt. Wir selbst haben es aus Rostock mitgebracht – die Leute spielen es dort oben mit wahrer Leidenschaft, vorzugsweise an der weitläufigen Pier des Stadthafens, mitten in der Stadtlandschaft.
Hier in Pirna ist das anders, zumindest habe ich noch Niemanden sonst die Klötzer werfen sehen. Eigentlich schade, denn die Pirnschen Elbwiesen bieten ein hervorragendes Terrain dazu. Aber auch gut so, denn erstens gibt es damit kein Platzgerangel und zum Zweiten pflegt der mensch durch die (unvermeidlich auftauchenden) Zuschauer sein soziales Kompetenztraining (ganz wichtig für den täglichen Umgang mit den Vertretern der sogenannten Hochkultur).
