Es geht um den Virus vom Typ H1N1/2009 Influenza – sprich die “Schweinegrippe” – um unangemessene Überreaktionen, die teuren Wundermittel Tamiflu und Relanza, die Entwicklung neuer Impfstoffe und die damit im Zusammenhang stehende Aufweichung der Verfahren für klinische Studien, letzthin und um die Sache auf den Punkt zu bringen: den Reibach der europäischen Pharma-Konzerne.

Wenn ein Staat kaum getestete Arzneimittel bei Schwangeren und Kleinkindern einsetzt, so ist die Abwägung zwischen potentiellem Nutzen und potentieller Gefahr komplett außer Kraft gesetzt, und es herrscht die reine Panik vor. Verschärfend kommt hinzu, dass die Arzneimittelhersteller ohne klinische Tests gar nicht wissen können, in welcher Dosis die Impfstoffe ihre Wirkung entfalten – zu niedrig dosiert, bringt die teure Impfung nichts, zu hoch dosiert, kann sie potentiell sogar schädigen.

Der Spiegelfechter hat recherchiert und einen exzellenten Artikel zum Thema geschrieben, in dem alles gesagt wird: Die systemrelevante Seuche. (Lesebefehl)