Beim Hermann in Rathen
So oder so ähnlich durfte ich mir das gestern anhören (zwei Kollegen – ein älterer und ein jüngerer Herr – lauthals und im Duett):
“Du wohnst in Pirna und kennst den Hermann in Rathen nicht? Unglaublich. Jeder gute Wandersmann kennt den Hermann …” Undsoweiterundsofort.
Nein, die Lokalität war mir bis heute mittag namentlich nicht bekannt. Der Sache mußte unverzüglich auf den Grund gegangen werden – ich bin dann also heute mittag zu einer kleinen Genussradel-Tour aufgebrochen. Mit dem Ergebnis, daß ich an besagtem Orte in die Wirtschaft eingekehrt bin in die ich immer einkehre, wenn ich denn einmal in Rathen bin (um das jeder gute Wandersmann im Übrigen einen Bogen macht, da dieser Ort der Turnschuh-Fraktion vorbehalten ist). Ich sollte allerdings öfter einmal einen Blick auf die Kneipenschilder werfen …
Fazit: ich saß schon immer im Hermann, besser gesagt davor – mit dem herrlichen Blick auf den Fluss und das promenierende Volk. Und langer Rede kurzer Sinn: hier gibt es beste sächsische Hausmannskost zum fairen Preis (der Besucherandrang spricht für sich) und die Fischsemmeln sind zu Recht legendär … “Zum Hermann” in Rathen ist also definitiv ein Muss.
Ich bin dann noch hinauf zum Gamrig gelaufen, habe eine gute Stunde lang die Sonne und die Ruhe genossen und dieses eine Foto für euch gemacht …

