Milchlieferanten verfüttern Gen-Pflanzen

Da der mensch sich zu den Genuss-Milch-Trinkern zählt läßt ihn die folgende Meldung aufhorchen und einmal mehr voller Argwohn die Dinge des täglichen Bedarfs in Augenschein nehmen …

Greenpeace hat Futtermittelproben von Milchlieferanten diverser Marken-Molkereien analysieren lassen und dabei festgestellt:

Jeweils drei von vier Lieferanten von Bärenmarke, Weihenstephan und Allgäuland füttern gentechnisch verändertes Sojaschrot aus Südamerika. Alle getesteten Lieferanten für die Marke Landliebe verzichten dagegen auf importiertes Sojaschrot und Gen-Pflanzen. Die Milchmarken werben alle mit regionaler oder naturnaher Milchproduktion.

Gerne rühren wir die Trommel zugunsten der Thematisierung der Genmanipulation und zitieren der Einfachheit halber:

Die Genmanipulation von Pflanzen ist riskant. Bei der Züchtung werden die Grenzen von Arten überschritten und durch den Eingriff in die Pflanze können unerwünschte Stoffe mit Nebenwirkungen entstehen. Da patentierte Gen-Soja von bestimmten Herstellern gekauft werden muss, vergrößert sich die Abhängigkeit der Bauern von Agrarkonzernen. Zudem wird Gen-Soja stärker gespritzt als herkömmliche Soja. Die giftigen Mittel gefährden Anwohner, verunreinigen Trinkwasser und bedrohen die Pflanzenvielfalt.

Verbraucherprotest ist also angeraten – mitmachen geht zum Beispiel bei der Milchcent-Aktion.

Siehe auch: Gentechnik/ Anbau & Genpflanzen (Greenpeace).

0 Kommentare

  1. Thomas22. April 2009 at 10:10

    Da bin ich ja froh, dass ich gerade die “Landliebe Frischmilch” kaufe – ich liebe diesen großen 1,5-Liter-Pack! Und leeecker ist die mit ihren 3,8% Fett! ;-)

  2. Rappel22. April 2009 at 17:04

    teuflisch lecker sind die “landliebe “-produkte zumeist – da gebe ich dir recht. welch glück, das dieser kelch an der molkerei vorbei geht …

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