Auf das Wesentliche reduziert
Wenn auch das Konzept gefällig ist – sprich die einzigartige, urbane Beweglichkeit per Fahrrad – so ganz und gar würde ich mich dann doch nicht darauf einlassen.
Beim Fixie ist die Technik auf den Kern reduziert: das Rad hat nur einen Gang, keinen Freilauf (die Kurbeln drehen also stetig mit), keine Bremsen. Licht nebst Klingel und solch Schnick-Schnack ist verpönt, Vollbremsung geht praktisch nur durch Anheben des Hinterrades plus Gegendruck auf die Pedale. Kurvenfahren wird ebenfalls zum artistischen Meisterstück …
Kultstatus hin oder her – der mensch braucht seine Bremsen. Zudem empfiehlt sich der Einsatz ohnehin nur in den Flachland-Metropolen (mal ganz abgesehen von der Rennbahn).
Nichtsdestotrotz würde ich gerne einmal Probe fahren.
Verweis: Wer bremst, verliert – Rennbahn-Räder auf der Straße (SZ)
