Wir schreiben den zehnten Januar 1992: auf seiner Reise von Hongkong nach Tacoma (einer Hafenstadt an der nord-amerikanischen Westküste) verliert ein Containerschiff in schwerer See 12 Container.
Ein Container öffnet sich beim Aufprall im Wasser. Heraus fallen rote Biber, gelbe Badeenten, blaue Schildkröten und grüne Frösche, alle aus Plastik. Sie schwimmen, statt in den Planschbecken der Kinder, in den tosenden Wellen des Pazifiks. Von nun an sind die 28.800 Plastiktiere Treibgut.
Das Interessante daran: Meeresforscher nutzen die Gummienten-Flottille zum Studium der Meeresströmungen. Und aufgemerkt: wer eine solche Badeente an den Gestaden findet darf mit einem ordentlichen Finderlohn rechnen. Die Wissenschaftler zahlen gutes Geld dafür (in zweitausendsieben circa 75 Euro, aktuell ?), auf dem Sammlermarkt bekommt man derweil mindestens das Zehnfache …
Also Augen auf beim kommenden Beach-Urlaub!
Verweis zum Thema: Die Weltreise der Gummienten (BR-online).