“Die Säulen der Erde” von Ken Follett kennt nahezu jedermann und jedefrau – der klassische Mittelalter-Roman schlichthin – …

Die Tore der Welt

“Die Säulen der Erde” von Ken Follett kennt nahezu jedermann und jedefrau – der klassische Mittelalter-Roman schlichthin – mit Wohlgefallen erinnere ich mich der spannungsvollen Lektüre. Nach 18 langen Jahren hat der Autor nun (mit obigem Titel) eine Fortsetzung des Bestsellers geschrieben und ebendiese hat der mensch in den letzten Tagen nahezu “verschlungen”.

Die Handlung ist wiederum im südenglischen Kingsbridge angesiedelt – allerdings gut 200 Jahre nach den Ereignissen um den Bau der Kathedrale, sprich im 14. Jahrhundert. Erzählt wird die Geschichte von drei jungen Menschen – einige der Protagonisten sind Nachfahren der einstigen Helden.

Es geht um Freundschaft und Liebe, um Religion und Hierarchien, um das Errichten neuer Bauwerke und Kämpfe mit den Mächtigen des Landes; der Brite beschreibt ausführlich bis ausufernd, ohne psychologische Tiefe und trotzdem sehr sinnlich, legt großen Wert auf Details und sorgt durch eingestreute Kampf- und Sexszenen immer wieder für Aufreger. (kulturnews.de)

Mein Fazit: Einmal mehr gelingt es dem Erzähler uns auf bemerkenswerte Weise teilhaben zu lassen an den Wirren und Ereignissen der damaligen Zeit. Gute 1120 Seiten voller Liebe zum Detail und spannungsvoll bis zum Ende – kurzum: beste Unterhaltung und somit ein würdiger Nachfolger des vorangestellten Romans.

Verweise: Die Tore der Welt, Die Säulen der Erde (amazon-Partnerlinks)

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