Der Afrikaner
Neu im Regal: “Der Afrikaner” (amazon-link) von Jean-Marie Gustave Le Clézio.
Ein Büchlein nur – möchte man meinen – bei gerade 133 Seiten. Und damit doch ein wunderbarer Lesestoff. Der Autor wurde vor kurzem erst mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt, wir erinnern uns …
Zur Inhaltsangabe sei es erlaubt kurzerhand die Beschreibung zu zitieren:
Eine Afrikareise in der Kindheit wurde für Le Clézio, einem der bedeutendsten zeitgenössischen französischen Schriftsteller, zur Initiation. Hier lernte er eine Welt kennen, die ihn mit ihren fremden Lebensformen, den exotischen Gerüchen und Farben in ihren Bann schlug und nie wieder loslassen sollte. Und so erzählt er von der Reise, die ihn 1948 nach Afrika führte und wo er zum ersten Mal seinem Vater begegnete. Einem Tropenarzt, der in Nigeria Lepra und Sumpffieber kurierte, den Kolonialismus hasste, mit einer Piroge das Landesinnere erkundete und Landschaften und Menschen fotografierte. Und er erzählt die Liebesgeschichte seiner Eltern, die in Kamerun, vor seiner Geburt, spielt, als der Traum eines von Krankheit und Fremdherrschaft befreiten Afrika noch realisierbar schien. (amazon)
Dem Roman sind 15 Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem Archiv des Autors beigefügt, stimmungsvolle Bilder – der Vater hat gerne und viel fotografiert …
(Ich werde selbst wohl noch zwei Exemplare ordern, denn in exakt 50 Tagen ist Heiligabend und ich schenke für mein Leben gern ein gutes Buch …)
