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Neu im Regal: “Die Attentäterin” (amazon-link) von Yasmina Khadra.
Yasmina Khadra (eigentlich Mohamed Moulessehoul) thematisiert in seinem Werk den Nahostkonflikt und dabei vor allem den palästinensischen Widerstand.
Der Roman beginnt mit einem Blutbad: Wieder einmal sprengt sich in Tel Aviv ein Selbstmordattentäter inmitten von Zivilisten in die Luft. Auch der Arzt Amin Jaafari befindet sich im Tumult und wird Zeuge. Doch traumatischer als der Anblick der Schwerverletzten ist für ihn bald die Erkenntnis: Die Attentäterin war seine Frau.
Amin begibt sich auf die Suche nach den Hintergründen, will jene finden, die Verantwortung zeigen für diese Verzweiflungstat, welche seine Existenz zerstört hat.
Ein Buch, das polarisiert – natürlich. Wer jedoch am Thema interessiert ist und ein besseres Verständnis für all die Dinge, die tagtäglich in Israel und Palästina geschehen, entwickeln möchte – dem sei die Lektüre hiermit nachdrücklich empfohlen. Respekt dem Autor – Hut ab.
Verweis: “Ich weiß genau, wovon ich rede” (Rezension bei 3sat)

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