Räumung

Heute morgen wurde die von Robin Wood Aktivisten seit dem 12. Dezember besetzte Rotbuche – letztes sichtbares Symbol für den Widerstand gegen den Bau der Monsterbrücke – geräumt.

Um 6.25 Uhr am Dienstagmorgen fraß sich die erste Kettensäge ins Holz der laut einem neuerem Gutachten 200 Jahre alten Rotbuche… (SZ)

Siehe auch:

Bleibt zu hoffen, daß anhand solcherlei Frevels nun auch der Letzte begreift, welcher Art die Damen und Herren sind die hierzulande schalten und walten.

Tagged: , , ,

0 Kommentare

  1. jana17. Januar 2008 at 22:18

    Ich höre noch meinen Gesellschaftskundelehrer in der 6.Klasse nach der Wende zu uns sagen: “In einer Demokratie hat das Volk das sagen.” Wieso ist man so stur und geht nicht auf Alternativen ein?

  2. derbaum18. Januar 2008 at 05:04

    @jana – weil das volk vor drei jahren demokratisch gesagt hat “wir wollen diese brücke” – per bürgerentscheid. ich glaube es waren 67%….

    btw *pfeif*

  3. Rappel18. Januar 2008 at 09:51

    genau genommen waren es knapp 68%. allerdings haben nur 50,8% der Abstimmungsberechtigten am Bürgerentscheid teilgenommen.

    es ist daher schlicht falsch, wenn stets behauptet wird daß die Mehrheit der Dresdner insgesamt sich für die Brücke entschieden hat.

    siehe auch:

    Bürgerentscheid Waldschlößchenbrücke Endergebnis

  4. jana18. Januar 2008 at 15:03

    Ja, aber keiner wusste damals was die Folgen sind…mitlerweile sind die Zahlen ja anders. Und was mich wurmt, Millionen an Geldern sind vor dem ersten Spatenstich geflossen…irgendwo hin, in sinnloses Hin-und Herdiskussionen, nichtsbringende Gerichtsverhandlungen usw. Geld, was man auf vernünftigere Art investiert haben könnte. Aber das kann Dresden ja nicht…entweder wird am falschen Ende gespart oder mal wieder das hauseigene Tafelsilber verkauft. Wah nee, Dresden ist echt ne schöne Stadt, aber auf politischer Ebene ein Fiasko! (Sorry, ich war grad in Meckerlaune ;-) )

  5. Rappel18. Januar 2008 at 16:10

    womit du allerdings recht hast.

    ich hoffe, du mußt dich über solcherlei Unfug nur aus der Ferne ärgern. die Schweiz ist schließlich das Musterland der Demokratie ;-)

  6. jana18. Januar 2008 at 16:17

    Naja, hier ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Aber es geht schon demokratischer zu, wenn man bedenkt, dass hier wirklich über jeden noch so kleinen Disput eine Abstimmung stattfindet…

  7. derbaum18. Januar 2008 at 17:39

    das mit der wahlbeteiligung wußte ich, das ist aber immer so – es waren sogar noch recht viele bei diesem gewesen…

    ansonsten geb ich euch ja recht – ich mag brücken unheimlich gern, war aber in diesem fall von anfang an für einen tunnel.- fakt ist – ein übergang muß her, irgendwo und wenn unsere vorfahren so rumgeeiert hätten würden wir immer noch durch den fluß waten….

Schreibe einen Kommentar

Back to top