Peking 2008
Sportliche Großereignisse sind mir so oder so ein Graus, ob nun im Hinblick auf die leidigen Dopingmärchen und Geschichten oder mit Blick auf den kompletten Medienzirkus an sich und überhaupt.
Mit der Wahl Pekings zum Veranstalter der Spiele 2008 hat das IOC allerdings einen gehörigen Bock geschossen, der nur schwer zu toppen sein dürfte. Und das nicht nur mit Blick auf die – nennen wir es einmal liberale Dopingpolitik Chinas – sondern vor allem im Hinblick auf die Achtung – besser Mißachtung – der Menschenrechte im Reich der Mitte.
Die Reporter ohne Grenzen legen nun den Finger in die Wunde und prangern vor Ort den Mißstand an:
„Die chinesischen Behörden haben die Spiele in Geiselhaft genommen“, sagte Robert Ménard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen. „Der offizielle Slogan ‚Eine Welt, ein Traum’ klingt zunehmend hohl. Peking hat seine Versprechen, die Menschenrechtssituation zu verbessern, nicht gehalten. Dennoch verweist es immer wieder zynisch auf den olympischen Geist.“
Mobilisierung tut not, damit hierzulande das Thema zum Thema wird. Anbei also die Verweise auf die Aktion, den Kommentar (ROG-Generalsekretär Robert Ménard) und das T-Shirt zur Kampagne.
