die Bahn
Dresden Hauptbahnhof. 01.30 Uhr.
“Bei dem Wetter, da können wir nicht fahren. Wir haben nämlich ein Weichenproblem.”
Sagt die Bahn. In Gestalt eines sichtlich frustrierten Lokomotivführers. Anderthalb Stunden nach Mitternacht – eigentliche Abfahrtszeit war 00.10 Uhr.
“In Richtung Pirna geht erstmal gar nichts mehr, ich komm nicht raus aus dem Bahnhof. Einen Zugbegleiter gibt es auch nicht, ich mach den ganzen Scheiß hier alleine. Es gibt keine Leute, die sich um die Weichen kümmern. Kein Mensch geht an’s Telefon. Und der Service-Point hat geschlossen, also falls jemand Taxi-Scheine haben möchte, dann auf eigene Rechnung und später dann einfordern.”
Noch ein Schulterzucken und – … – Abgang.
Sprach- und fassungslos die nun sich selbst überlassenen Fahrgäste…
Dank liebenswerter Mitreisender gelangte der mensch dann zwar doch noch @home – in Krisenzeiten da klappt das manchmal schon im Sächsischen.
Trotz alledem… Die WUT bleibt…

rappel Januar 27, 2007 Lokales