Dresdner Erzählungen

Wenn Thomas Rosenlöcher über Dresden schreibt kommt m.E. meist etwas Gutes dabei heraus.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt der Autor auf die Region. So wird die Landeshauptstadt dann schon einmal zur “Tiefgarage mit Frauenkirchenanschluß”, der Fürstenzug eine “endlose Reihe von Saufgeorgen” und die Semperoper gar zum “begehbaren Historienbild”. Die Warnung vor der zunehmenden “Dortmundisierung” scheint ebenso berechtigt wie die traurige, aber wahre Feststellung, daß Dresden einfach keine nennenswerte Tageszeitung hat. Dafür aber einen wunderbaren Protagonisten in Sachen Lokalprosa und Lyrik.
Thomas Rosenlöcher: “Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand” – ein Buchtipp. >>

Schreibe einen Kommentar






E-Mail bei neuen Kommentaren?
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.